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Grußwort des Vorsitzenden Peter Hausmann

Aktuelles

Einführung in den Laimer Almanach 2014/15

Einführung in den Laimer Almanach 2014/15Der Historische Verein Laim e. V. legt heuer nun schon seinen vierten "Laimer Almanach" vor. Das bewährte Autorenteam des Historischen Vereins Laim e. V. hat wieder einen abwechslungsreichen Almanach mit historischen Themen mit Bezug zum Stadtteil Laim zusammengestellt. Anlass für die meisten der bearbeiteten Themen war ein Jahrestag oder ein Jubiläum. Alle Beiträge sind reich - zum Teil mit erstmals veröffentlichte Abbildungen - illustriert.

Geschichte des Laimer Schlößls

Josef Kirchmeier

Unmittelbarer Anlass für den Beitrag ist der dreihundertste Jahrestag der Bildung einer Laimer Hofmark im Laimer Schlößl. Dieses war zu keiner Zeit der "Nabel der Welt", aber da die Besitzer immer zur jeweiligen tonangebenden "Oberschicht" gehörten, spiegeln sich in seiner Geschichte auch die jeweiligen Zeitläufe wieder.

Kirchmeier schildert, wie die Schlacht auf dem Lechfeld oder die Hexenprozesse des Mittelalters mit ihrem prominenten Opfer Agnes Bernauer und schließlich die zweifelhaften Liebesaffären Bayerischer Herrscher des Barock und Rokoko ihre Schatten auch auf das kleine, an sich unbedeutende, Laim werfen.

Noch heute erinnert das inoffizielle Laimer Wappen an die fehlgeschlagenen Versuche einer frühen Industrialisierung an vielen Orten Bayerns. Der Autor erzählt dazu von einer missglückten Seidenraupenzucht genauso, wie von einer "in die Brüche" gegangenen Steingutmanufaktur am Ort, die historischer Hintergrund des Wappens ist.
Schließlich berichtet Kirchmeier auch vom wohl bekanntesten "Schlossbesitzer", Professor Theodor Fischer, der als Stadtplaner so nachhaltige Bedeutung für die Gestaltung mehrerer neuerer Münchner Stadtbezirke besitzt.
Dem Artikel sind zahlreiche informative Bilder eingefügt.

175 Jahre Laim und Eisenbahn (1. Teil)

Lothar Schmidt

Eisenbahnjubiläen interessieren wohl in den letzten Jahren hauptsächlich den Kreis der Eisenbahnspezialisten. Allenfalls berührt die Nostalgie der schnaufenden Dampfrösser, die die ältere Generation noch an die Reisen Ihrer Jugendzeit erinnert. Für Laim jedoch, das als einer der ersten Orte in Bayern an einer Eisenbahnstrecke lag, war der 1. September 1839, als hier der erste Eisenbahnzug fuhr, ein einschneidendes Ereignis. Denn innerhalb eines Menschenlebens wurde dadurch aus einem kleinen, unbedeutenden Bauerndorf, vor den Toren Münchens, ein Zentrum des Eisenbahngüterverkehrs in Europa.

Schmidt zeigt auf, wie zunächst fast unbemerkt, später aber dafür um so rasanter, das Eisenbahnzeitalter das beschauliche Leben in einem oberbayerischen Dorf verändert. Geradezu explosionsartig verzehnfacht sich schließlich am Ende des 19. Jahrhunderts die Laimer Bevölkerung innerhalb von nicht einmal zehn Jahren.
Auch den beiden Jahrestagen des Kriegsbeginns beider Weltkriege trägt der Beitrag Rechnung.

Der Artikel ist mit zahlreichen Bildern alter Dampflokomotiven, bayerischer Eisenbahner und Bahnanlagen illustriert.

115 Jahre Eingemeindung Laims zu München

Josef Kirchmeier, Lothar Schmidt

Dieser Beitrag steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Eisenbahnjubiläum, genau genommen ist dies der eigentliche Grund für die 60 Jahre später erfolgte Eingemeindung Laims nach München. Der 1. Januar 1900 ist ein denkwürdiges Datum für Laim. Wenn man die Vorgänge um die Eingemeindung Laims unkritisch betrachtet, entsteht leicht der Eindruck, dass die kleine Landgemeinde von der großen Haupt- und Residenzstadt aus Landhunger geschluckt wurde. Die beiden Autoren zeigen den langwierigen Prozesses auf, an dem neben der Landeshauptstadt München und der Gemeinde Laim auch die spätere Stadt Pasing beteiligt war, an dessen Abschluss eben dieses Datum als Tag der Eingemeindung in die königliche Haupt- und Residenzstadt München steht.
Es wird auch der Frage nachgegangen, ob nicht die gemeindliche Selbständigkeit der bessere Weg gewesen wäre, wie noch 30 Jahre später viele Laimer Bürger meinten. Auch diesem Beitrag sind viele aussagekräftige Bilder beigegeben.

Die Laimer und ihre Wirtshäuser (1. Teil)

Lothar Schmidt

Nach monatelangem Aktenstudium im Münchner Stadtarchiv legt der Autor hier den ersten Teil einer Geschichte der (ehemaligen) Laimer Wirtshäuser vor. Dabei verdeutlicht er zunächst, dass aus dem dörflichen und städtischen Leben in Bayern die Wirtshäuser nicht wegzudenken sind. Gehörte doch der Wirtshausbesuch früher zum Alltag - bevorzugt der männlichen Bevölkerung. Ein oder mehrere Gasthäuser fand man bis ins 20. Jahrhundert fast in jedem Dorf. Die Wirtschaft war, wie Schmidt aufzeigt, ein wichtiger Treffpunkt im dörflichen Leben, nicht nur als Ort der Kommunikation, was selbstverständlich auch für das Dorf Laim galt.

Der Autor erhellt kenntnisreich die Geschichte (ehemaliger) Laimer Wirtshäuser und lässt diese in zum Teil noch nicht veröffentlichen Bildern und Plänen wieder "auferstehen". Er geht auch der Frage nach den ältesten Laimer Gaststätten nach. Dabei zeigt er auf, dass nicht alle bisher veröffentliche Traditionen mit den tatsächlichen Fakten, wie sie aus den alten Laimer und späteren Münchner Akten zu erschließen sind, übereinstimmt.

70 Jahre Bücher Hacker

Josef Kirchmeier

Bücher Hacker ist neben der Stadtbibliothek und dem Interim eine kulturelle Institution im Stadtteil Laim. Der Autor plädiert dafür, dass die Laimerinnen und Laimer dies anerkennen und durch ihr Kaufverhalten zum deren Erhalt beitragen. Die wechselvolle Geschichte des Unternehmens, die im Jahr 1945 als Leihbücherei begann wird kenntnisreich und bebildert dargestellt.

Eingetragen am 23.10.2014

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