Alfons Prinz von Bayern - Im Herzen ein Laimer
Veröffentlicht am: 20.01.2026 von Josef Kirchmeier
Seine königliche Hoheit Prinz Adolf von Bayern war in Laim sehr wohlgelitten, da er einigen der Laimer Vereinen besonders zugetan war. Es ist deshalb aus Laimer Sicht durchaus angebracht, sich näher mit dieser Person aus dem Hause Wittelsbach zu befassen. Anlass dazu sind vor allem der 155. Geburtstag im Jahre 2017 und der 85. Todestag im folgenden Jahr 2018.
Prinz Alfons und seine Familie
Alfons Maria Franz Clemens Maximilian von Bayern wurde am 24. Januar 1862 in München geboren. Er entstammte dem Adelsgeschlecht der Wittelsbacher. Er war der Sohn des Prinzen Adalbert von Bayern und dessen Gattin, Infantin Amalia del Pilar von Spanien. In direkter Abstammung war er ein Enkel König Ludwigs des I. und Vetter König Ludwigs II. Er hatte einen Bruder, Prinz Ludwig Ferdinand sowie drei jüngere Schwestern, die Prinzessinnen Isabella, Elvira und Clara. Er besuchte in München zunächst das Humanistische Gymnasium und anschließend die Ludwig-Maximilian-Universität.
Erst im zweiten Anlauf
Seine erste Brautwerbung um die Hand von Louise Victoire Marie Valerie von Österreich hatte nicht den gewünschten Erfolg. Dazu war die gegenseitige Zuneigung wohl doch zu gering.
Seine Frau holte er sich dann aus Frankreich: Louise von Orleans, die Tochter des Herzogs von Alencon und der bayerischen Herzogstochter Sophie, die vor ihrer Hochzeit kurze Zeit mit König Ludwig II. verlobt gewesen war. Sie wurde am 9. Juli 1891 geboren.
Wohnung im Palais
Die Ehe wurde am 15. April 1891 auf Schloss Nymphenburg geschlossen. Dieser Ehe entstammten drei Kinder, zwei Töchter und ein Sohn. Die Familie bewohnte ein Palais in der Fürstenstraße in München. Dieses Palais hat die Familie auch während der Wirren der Revolution und der Räterepublik nicht verlassen, wenngleich sie manchmal an besonders kritischen Tagen in Schwabing bei Bekannten übernachteten.
Sparsames Wirtschaften
Finanziell mussten sich die Prinzen, darunter auch Prinz Alfons am meisten einschränken. Die Haushaltung des Königs verschlang den größten Teil der jährlichen Aufwendungen für die Wittelsbacher, die zwar über ein riesiges Vermögen verfügten, allerdings mit relativ geringen jährlichen Erlöse daraus. Die Schlösser und Burgen waren damals der Öffentlichkeit kaum zugänglich und warfen somit auch keinen Gewinn ab.
Prinz Alfons starb am 8. Januar 1933. Dazu allerdings später mehr. Seine Ehefrau überlebte ihn noch viele Jahre und starb erst am 4. Februar 1952.
Seine militärische Laufbahn
1880 trat er als Sekondeleutnant in das bayerische 1. Infanterie-Regiment „König“ ein. Bald erfolgte seine Abkommandierung zum 3. Feldartillerie-Regiment „Königin Mutter“. Damals war es üblich einzelnen Einheiten Namen aus der Geschichte oder der regierenden Familie zu geben. 1882 erfolgte seine Versetzung zum traditionsreichen 1. Schwere-Reiter-Regiment „Prinz Karl“ das 1813 aufgestellt, bereits 1814 in Bar sur Aube in das Kriegsgeschehen eingriff. Ursprünglich war dieses Regiment als Nationalgarde 2. Klasse als Grenadierregiment zum Einsatz innerhalb der bayerischen Grenzen vorgesehen. Da sich genügend Freiwillige fanden wurde es als berittenes Regiment der Nationalgarde unter dem Namen „Bayerische Chevaulegeres-Regiment Prinz Karl“ ausgestattet und auf eigenen Wunsch auch außerhalb der Landesgrenzen eingesetzt.
Rasche Beförderungen
Im Jahre 1884 wurde er zum Rittmeister befördert. Ab 1886 diente er als Eskadronchef. In dieser Eigenschaft nahm er an verschiedenen Lehrveranstaltungen der Kriegsakademie teil. Zwischenzeitlich zum Major befördert wurde er am 15. Juli 1892 zum Regimentskommandeur ernannt. Nun stand seinem weiteren Aufstieg nichts mehr im Wege.
Im Generalsrang
Bereits 1899 übernahm er als Generalmajor das Kommando über die 1. Kavallerie-Brigade. Dort wurde er als äußerst beliebt beschrieben, „Heiter, zuversichtlich, ungemein frisch angelegt, voll Begeisterung für seine Waffe, dabei sehr flott zu Pferd, das alles übt guten, belebenden Einfluss auf die ihm unterstellten Kommandeure und Regimenter aus“. 1901 erfolgte die Beförderung zum Generalleutnant und 1905 zum General der Kavallerie. Er war Chef des in Hofgeismar [in der preußischen Provinz Kurhessen] stationierten Dragoner-Regiments „Freiherr von Manteuffel“.
Seine militärischen Fähigkeiten hielten sich allerdings in gewissen Grenzen. Trotz seiner, dynastisch begründeten, steilen militärischen Karriere war das Militärhandwerk daher auch nicht seine erste Leidenschaft. So nahm er bereits 1901 seinen Abschied aus dem aktiven Dienst der bayerischen Armee.
1914 nahm er allerdings noch an einem „Kaisermanöver“ in Aschaffenburg teil. Bei Kriegsausbruch meldete er sich ohne Ranganspruch freiwillig zur Dienstleistung. Als Inhaber des 7. Chevauleger-Regiments wurde er dem Generalkommando des 3. Bayerischen Armeekorps unter General Ludwig von Gebsattel zugeteilt und war an der Westfront stationiert, bis das Regiment einige Monate später aufgelöst wurde. Von da an erfüllte er verschiedene lediglich repräsentative Aufgaben.
Prinz Alfons privat
Ab Anfang 1915 fungierte er nach seinem kurzen Kriegseinsatz als Ehrenpräsident des bayerischen Landeskomitees für freiwillige Krankenpflege im Kriege.
Im Auftrag Ludwigs III. durchreiste Prinz Alfons zwischen dem 16. April und dem 6. Mai 1917 als Repräsentant des bayerischen Königshauses die Schweiz, um die dort inhaftierten deutschen Kriegsgefangenen zu besuchen. In diesen Tagen traf er mehr als 5.000 Internierte an mehr als 35 Orten. In einschlägigen Zeitungen hieß es damals „Und die Herzen schlugen ihm entgegen, ihm, der es so sehr versteht, zu den Menschen zu sprechen, als Soldat kameradschaftlich zum Soldat, als Mensch tief mitfühlend zum Menschen“. So erfüllte Prinz Alfons halboffiziell im Namen des Königs eine Aufgabe, die die deutsche Regierung zu diesem Zeitpunkt offiziell nicht hätte angehen können.
Ein populärer Prinz
Seit seinem Ausscheiden aus den aktiven Militärdienst widmete sich Prinz Alfons besonders auch dem Pferdesport, aber auch zahlreichen Schützenvereinen sowie Veteranen- und Kriegervereinen.
Nach Aussagen von Zeitzeugen war Prinz Alfons wohl der populärste Wittelsbacher Prinz seiner Zeit.
Schon 1906 wurde er durch Prinzregent Luitpold zum Ritter vom Orden des Goldenen Vlies ernannt.
Prinz Alfons und „seine Vereine“
Lieber als in Militärkreisen verkehrte er in bürgerlichen Vereinen, die er in Vertretung des Königshauses häufig besuchte. Um bei Jubiläen, Feiern oder Jahresversammlungen nicht mit leeren Händen da zustehen stiftete er am Anfang der Weimarer Republik als nichtoffizielle, private Auszeichnung das „Prinz Alfons Erinnerungsabzeichen“. Dabei dachte er insbesondere an verdiente Personen aus Jagd-, Schützen- und Krieger- und Militärvereinen.
Der Prinz selbst war ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch dem Pferdesport und den Schützen besonders zugetan. Das Erinnerungsabzeichen gab es in den Stufen „Silber“ und „Gold“.
Die verschiedenen Farben des unterlegten Bandes gaben Auskunft über die Zugehörigkeit zu verschieden Verbänden. Bekannt sind vor allem das Hubertusband für Jäger (rot mit grünen Rändern), das grüne Band mit weiß-blauen Randstreifen für Schützen und das blaue Band mit weißen Rändern für Militärvereine.
Zu den Erinnerungsabzeichen wurde jeweils eine Urkunde überreicht, aus der der Grund der Verleihung hervorging. Das Abzeichen wurde auch noch lange nach dem Tode des Prinzen vergeben.
Auch andere Protektor-Abzeichen
Hinweise, dass dieses Abzeichen noch in den fünfziger Jahren verliehen worden sei, dürften allerdings auf einem Irrtum beruhen. Damals war Herzog Albrecht von Bayern schon Protektor des Bayerischen Sportschützen Bundes. Sein von ihm verliehenes Protektorabzeichen ähnelte dem von Prinz Alfons, war aber nicht mit einem Band unterlegt. Auch heute verleiht Herzog Franz von Bayern als Protektor des Bayerischen Sportschützen-Bundes und des Bayernbundes ein ähnliches Abzeichen, Protektorabzeichen genannt.
Sehr begehrt
Ein besonders herausragender Besuch von Prinz Alfons in Laim war der Besuch des 35. Stiftungsfestes des Veteranen- und Kriegervereins München-Laim im Jahre 1925. Den Vorbeimarsch der angetretenen Vereine nahm Seine Königliche Hoheit Prinz Alfons als Protektor des Vereins zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Leonhard Degmair ab. Bemerkenswert ist die körperliche Größe des Prinzen, die Leonhard Degmair selbst auf dem Randstein stehend, nicht erreichen konnte.
Das Bild wurde uns von Herrn Georg Degmair, einem Nachkommen des damaligen Vereinsvorsitzenden Leonhard Degmair, überlassen.
Das Prinz Alfons Erinnerungsabzeichen war in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in einschlägigen Kreisen hochbegehrt. Die Verleihung musste beim Sekretariat des Prinzen eigens beantragt werden, sofern es nicht vom Prinzen spontan verliehen wurde. Eine persönliche Verleihung durch Prinz Alfons stellte eine ganz besondere Ehre dar. Oftmals wurden diese Abzeichen aber auch durch Verbands- oder Vereinsvorsitzende stellvertretend verliehen.
Bekannte Laimer Namen
Nachstehend einige Verleihungen an Laimer Bürger, die den damaligen Ausgaben des Laimer Wochenblattes aus dem Gebele-Verlag entnommen werden konnten. Manche dieser Namen sind uns bei unseren Arbeiten am Laimer Almanach schon wiederholt begegnet, da sie meist nicht nur einem Verein angehörten, und dort meist in führenden Positionen tätig waren.
Großer Andrang herrschte bei der Weihnachtsfeier des Veteranen- und Kriegervereins München-Laim und der Abtl. II der Freiwilligen Feuerwehr München (wie die Freiwillige Feuerwehr Laim nach der Eingemeindung jetzt hieß) *) LA 201.. am 5. Dezember 1926.
Mit dem Prinz-Alfons-Erinnerungsabzeichen wurden damals ausgezeichnet: Rechnungsrat Haugg, Realitätenbesitzer Heinrich Grund, Schneidermeister Lankes, Metzgermeister Schmid und Rangiermeister Angerbauer.
In der Veranstaltung zum Jahresendschießen der Schützengesellschaft Laim im April 1927 würdigte der 1. Schützenmeister Aigner Prinz Alfons durch ein „Gut Glück“ auf den hohen Protektor des Schützenverbandes zum Ende seine Begrüßungsrede.
Am 4. Dezember 1927 luden der Veteranen- und Kriegerverein und die Abteilung II der Freiwilligen Feuerwehr München-Laim wieder zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier ein. Zur großen Freude der Anwesenden konnten die Vorsitzenden diesmal Seine Königliche Hoheit Prinz Alfons persönlich begrüßen. So wurde die Verleihung der Erinnerungsmedaille an Vertreter beider Vereine in Anwesenheit des Prinzen zu einem ganz besonderen Erlebnis für die 8 Geehrten (Johann Bleistein, Edmund Stumpf, Johann Riedl, Josef Kerschl, Johann Zeisler, Andreas Müller, Johann Hahn und Georg Niederwald).
Bei der Christbaumfeier des Veteranen- und Kriegervereins München-Laim (Stamm) im Dezember 1928 konnte der Vorsitzende Leonhard Degmair das Prinz Alfons Erinnerungsabzeichen unter anderen an den hochangesehenen Herrn Stadtpfarrer August Zöllner verleihen.
Der Vorsitzende des Vaterländischen Vereins München-Laim durfte am 10. April 1929 bei der Jahresversammlung eine Reihe von Auszeichnungen, vorwiegend an Reichsbahnbedienstete verleihen.
Bereits Anfang Juli 1930 brachte das Laimer Wochenblatt als Vorankündigung eine Einladung zum 40. Gründungsfest des Veteranen-und Kriegerverein München-Laim-Stamm. Dieses Fest am 2. Und 3.August 1930 stand unter dem Protektorat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzen Alfons von Bayern.
Am ersten Tag fand am Abend ein Fackelzug zu Ehren sämtlicher Gefallener von München-Laim mit Kranzniederlegung an den Kriegerdenkmälern der Baugenossenschaft des Bayerischen Eisenbahnerverbandes an der Camerloherstraße, des Turn- und Sportvereins München-Laim (Turnplatz), des Veteranen- und Kriegervereins München-Laim (St. Ulrich) sowie an der Gedenktafel der Baugenossenschaft der Verkehrsbeamten am Agricolaplatz satt.
Am laufenden Band
Beim offiziellen Festakt nach dem Gottesdienst am Sonntag, 3. August wurden natürlich zahlreiche Auszeichnungen verliehen, darunter auch zahlreiche Prinz-Alfons-Erinnerungsabzeichen an Vertreter verschiedener Vereine. So erhielten aus den Reihen des gastgebenden Vereins die Ehrenmitglieder Johann und Josef Braun, sowie Josef Ernst die begehrte Auszeichnung neben einigen weiteren Veteranen. Unter den so Geehrten befanden sich die Laimer Wirte Josef Mielich Agnes-Bernauer-Hof) und Georg Rammel sen. (Aindorfer Hof). Aus den Reihen der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr erhielten das Erinnerungsabzeichen die Gruppenführer Georg Rammel jun. und Josef Kerschl sowie unter anderen der Wehrmann August Wolfert, über den wir an anderer Stelle in dem früheren Almanach 2012/13 (Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Laim) bereits mehrfach berichtet haben.
Im September 1931 wurde dem 1. Schützenmeister der Schützengesellschaft Laim von Prinz Alfons das äußerst seltene „Goldene Alfons-Kreuz“ (Verdienstkreuz des Bayer. Schützenverbandes) für seine großen Verdienste um das Schützenwesen überreicht.
Der Kassier der Schützengesellschaft Laim, Franz Zimmermann, erhielt für seine Verdienste um das Schützenwesen am 17. Oktober 1932 aus der Hand des Protektors, SKH Prinz Alfons, die Ehrennadel des Bayer. Schützenverbandes überreicht.
Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Veteranen- und Kriegervereins München-Süd e.V. wurden nochmals Prinz-Alfons-Erinnerungsabzeichen am grünen bzw. blauen Band an verdiente Vereinsfunktionäre verliehen, darunter ein neu geschaffenes „Prinz-Alfons-Ehrenzeichen für Jungkameraden“.
Die letzten Abzeichen...
Niemand konnte ahnen, dass diese Abzeichen die letzten waren, die zu Lebzeiten an verdiente Laimer Bürger vergeben wurden.
Am 8. Januar 1933 gab die Königliche Hofkanzlei bekannt:
Seine Königliche Hoheit, Prinz Alfons von Bayern, ist verstorben.
Das Laimer Wochenblatt berichtete am Samstag, 14. Januar 1933:
„Der 8. Januar ist als Tag tiefster Trauer in der Geschichte unseres Heimatlandes zu verzeichnen: Prinz Alfons ist von uns gegangen, einer der populärsten Bayernprinzen aller Zeiten hat die Augen für immer geschlossen. Wie weit verbreitet und wie tief in die Volksseele eingedrungen seine Beliebtheit war, das kam bei der Beisetzungsfeierlichkeiten am gestrigen Tage überwältigend zum Ausdruck.
Wir Laimer haben zweifachen Grund, den Tod des Prinzen auf das tiefste zu beklagen. Prinz Alfons stand unserem Ort sehr nahe. Er war der Protektor des Stammvereins unserer Veteranen und war oft und oft in unserem Ort zu Gast bei Feierlichkeiten, dann alljährlich im Herbst, wenn er zur altherkömmlichen Fuchsjagd über die Felder ritt. Da stieg er zum Waidmannstrunk beim Großwirt ab, so, wie es seine Altvorderen getan.
Mit den Veteranen standen ihm auch die Laimer Schützen nahe, unter denen mancher ist, der mit ihm am Schießstand war und der mit Stolz das von ihm gestiftete Ehrenzeichen trägt.
Nun ist Prinz Alfons tot. Was Laim von ihm weiß, ist den schönsten Erinnerungen der Ortsgeschichte anzureihen. Und hinzugefügt sei, daß wir sein Andenken in Ehren halten und den Namen Alfons als den eines edlen Menschen nie vergessen werden.“
Der Laimer Veteranen- und Kriegerverein gedachte Seiner Königlichen Hoheit mit einer Todesanzeige am 14. Januar 1933.
Am feierlichen Requiem am Mittwoch, dem 25. Januar in St. Ulrich beteiligte sich eine Vielzahl Laimer Vereine und die Einwohnerschaft in großer Zahl.
Frau Prinzessin Alfons (nach dem Protokoll führten Ehefrauen auch den Vornamen des Ehemannes), die mit ihrem Sohn persönlich am Reqiem teilnahm, lies dem Laimer Veteranen- und Kriegerverein durch Generalleutnant Frhr. von Pfetten folgendes Dankschreiben zukommen:
„Dem Veteranen- und Kriegerverein München-Laim (Stammverein) beehre ich mich den allerherzlichsten Dank Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Witwe und des Prinzen Josef Clemens für die rührende, wohltuende Anteilnahme, welche durch die Abhaltung des Requiems bestätigt wurde, ergebenst zu übermitteln. Ihre Hoheiten waren über die Teilnahme der Vereine, Schulen und Bevölkerung gerührt. Ich darf Sie bitten, diesen Dank allen Beteiligten gefälligst kundgeben zu wollen“.
So an der Ehrentafel an der Kirche St. Ulrich des Veteranen- und Kriegervereins für seine verstorbenen Mitglieder. Sein Protektorat ist dort besonders herausgehoben verewigt.
Josef Kirchmeier
Historischer Verein Laim e.V.
Verwendete Literatur:
von Bayern, Adalbert - "Die Wittelsbacher, Geschichte einer Familie"
März, Stefan - "Das Haus Wittelsbach im Ersten Weltkrieg"
Rall, Hans und Marga - "Die Wittelsbacher in Lebensbildern"
Holzfurtner, Ludwig - "Die Wittelsbacher"
div. Ausgaben Laimer Wochenblatt aus dem Gebele-Verlag
div. Ausgaben Laimer Almanach des Historischen Vereins Laim e.V.
Bearbeitungsstand 11. Dezember 2016
